Update auf Plesk 8.4.0

Seit ein paar Tagen ist Plesk 8.4.0 offiziell angekündigt und draußen. Ich hatte ja erst Bedenken, ob ich updaten sollte und ob das problemlos klappt. In machen Foren (z.B. im ServerSupportForum) gab es anfangs Aussagen, dass das nicht funktioniert und in einer Neuinstallation endet … darauf hatte ich echt keinen Bock. Doch seit letzter Woche scheint das zu funktionieren, also habe ich’s gemacht.

Und es funktioniert tatsächlich problemlos – zumindest mit Debian Etch (4.0), wenn man Plesk über den Paketmanager installiert hat (so hab ich’s gemacht, deswegen kann ich zu anderen Varianten leider nichts sagen). Weiterlesen

ServerStats 0.8.2: nettes Tool …

Ich wollte mal wissen, was auf meinem Server so los ist. Und ich wollte das gerne nett grafisch dargestellt bekommen, und auch nicht nur eine „Momentaufnahme“, sondern über einen längeren Zeitraum. Dabei bin ich über das Tool ServerStat gestolpert, das im Moment in der Version 0.8.2 verfügbar ist.

Load mit ServerStats Man kann damit allerlei interessante Dinge auswerten lassen. Z.B. die CPU-Auslastung, den Load-Wert, die Speicherbelegung, die IO-Zugriffe auf die Festplatte(n), den Traffic (kummuliert oder in kB/Sek) und noch einiges mehr.
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Speicherverbrauch von Apache und MySQL reduzieren

Dass Plesk kein besonders ressourcen-schonendes Progrämmchen ist, hab ich mir schon gedacht. Aber vorhin hab ich mal völlig unbedarft „memstat“ in die Konsole geklimpert und hab nicht schlecht gestaunt: 480 von meinen garantierten 512 MB Ram belegt. Dabei war da grad kaum was los auf dem Server.

Das ist nicht gut. Kann ich nicht so lassen, da muss ich pimpen. Ich meine, gut ok, nen bißchen RAM würd ich noch dynamisch dazu kriegen, wenn ich dem Server mal Action ist … aber irgendwie ist das trotzdem unbefriedigend. Ich will ja Performance!

Hab mal ein bißchen gegoogelt und bin auf diesen Post gestoßen. Bei 1&1 scheint man regelmäßig Probleme mit dem RAM zu Юлия haben, HostEurope ist da wohl echt recht großzügig. Wie dem auch sei – die Tips sind gut. MySQL will viel cachen und der Apache läuft in viel zu vielen Instanzen. Das kann man etwas an seine Bedürfnisse anpassen. Ich kann damit leben, wenn eine Seite im Zweifelsfalle mal ne halbe Sekunde länger lädt, mir dafür aber keine Services abstürzen, weil sie einfach keinen Speicher mehr bekommen. Weiterlesen

Virtuellen Server mit Debian einrichten

Nachdem ich mich endlich durchgerungen hab, meinen virtuellen Server auf Debian umzustellen, will ich jetzt mal beschreiben, wie ich dabei vorgegangen bin. Bei der Installation habe ich eine ganze Menge HowTo’s zu Rate gezogen (man kann sich ja nicht alles merken 😉 ), aber irgendwie war das nervig, alles einzeln rauszusuchen. Deswegen schreibe ich das jetzt hier mal zusammen.

Ziel ist es, den Server mit Debian 4.0 (Etch) laufen zu lassen, die Administrationssoftware Plesk 8 nachzuinstallieren und am Ende in der Lage zu sein, den Server als Web- und Mailserver zu verwenden. Weiterlesen

Von SuSE 9.1 zu Debian 4.0 …

Seit Herbst 2005 habe ich einen virtuellen Server, um genau zu sein ein VPS Linux XL 1.0 bei Host Europe. Das Ding lief immer sehr gut und hat nie Probleme gemacht (letzte Uptime: fast 700 Tage). Das Einzige, was mir mit der Zeit etwas Bauchschmerzen bereitet hat, war der Umstand, dass darauf noch ein gutes, altes SuSE 9.1 (mit Plesk 7) werkelte, was ja seit Juli 2006 nicht mehr supported wird und wofür es demnach auch keine Patches mehr gab. Ich hatte den Server vernünftig konfiguriert, so dass er erst mal weiter seinen Dienst verrichten konnte, ohne dabei offen wie ein Scheunentor im Internet rumzustehen. Doch jetzt war es mal an der Zeit, die Kiste zu updaten. Ein Wechsel auf SuSE 9.3 oder 10.x ist leider nicht so ohne Weiteres möglich (meiner Meinung nach einer der entscheidensten Nachteile von SuSE), so dass eine Neuinstallation anstand. Und wenn ich sowieso schon mal dabei war, dann auch gleich ein Wechsel auf Debian GNU/Linux, denn dort geht ein Versionswechsel mittels „apt-get dist-upgrade“ recht einfach und schmerzfrei über die Bühne und erspart mir die Neuinstallation (und Konfiguration!), die sonst in einem oder zwei Jahren wieder angestanden hätte. Außerdem ist Debian eh viel cooler 😉 Weiterlesen